Martina Auberger
Entweder – Oder

Morgen- oder Abendmensch?
Eindeutig Morgenmensch! Am Vormittag ist meine beste Schreibzeit. Am Abend erledige ich Aufgaben rund um mein Autorenleben: lesen, recherchieren, Aufzeichnungen abarbeiten, Social Media, Bewerbungen.
Chaotin oder ordnungsliebend – welche Eigenschaft beschreibt mich am besten?
Ich bin extrem strukturiert, auch beim Schreiben. Zuerst wird geplant, dann losgelegt.
Schwarz-weiß oder bunt?
Im übertragenen Sinn: ich bin nicht der Schwarz-weiß-Typ. Es gibt immer zwei Seiten.
Bier oder Wein?
Eierlikör. Soda mit Zitrone. Ein Glas Wein. Campari-Orange. In dieser Reihenfolge
Meer oder Berge?
Unentschieden. Ich liebe die Berge, das Wasser und die südländische Art zu leben. Also von allem ein bisschen.
Sommer oder Winter?
Sommer, obwohl mir dieser in den letzten Jahren auch schon häufig zu heiß geworden ist.
Stadt oder Land?
Ich bin ein Landei. Die Großstadt ist mir zu laut und engt mich ein.
Bewegung oder Liegestuhl?
Ich gehe gerne Walken. Was unbedingt dabei sein muss: Stöcke, Kopfhörer, ein Podcast über das Schreiben und das Diktafon am Handy, um meine Ideen einzusprechen.
Wovon ich träume (okay, keine Entweder-Oder-Frage)?
Mit dem Notwendigsten in einem alten VW-Bus durch die Gegend zu tingeln und das Leben genießen.
Auszüge meinem kunterbunten Leben


Weil ich meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt hatte, arbeitete ich als Au-pair-Mädchen in der Nähe von New York, studierte in Südafrika, absolvierte ein zweimonatiges Praktikum in Sydney und trampte mit dem Rucksack durch Südamerika.

Fünf Wochen lang nähte ich Stirnbänder für Kopfstützen von Autositzen im Akkord, in einer Schneiderei nähte ich Ärmel in Jacken.

In Costa Rica leistete ich Sozialstunden in einem Heim für sozial benachteiligte Kinder und legte dann meinen Traum, Entwicklungshilfe zu leisten, ad acta.

In einer Druckerei schrieb ich Rechnungen und Geschäftsbriefe.
Ich arbeitete als Kellnerin, als Eisverkäuferin, als Kindermädchen

Als HTML 2.0 noch neu war, bastelte ich für eine Gartengestaltungsfirma deren ersten Webauftritt und klopfte deren Kundendaten in eine Access-Datenbank.

In einem klösterlichen Halbinternat hütet ich Kinder im Hort.

An einer Handelsschule absolvierte ich ein Praktikum im Zuge eines Lehramtsstudiums, das ich daraufhin hinschmiss.